Nischenblog - Was man über das Nischenbloggen wissen sollte

Nischenseiten und Nischenblogs sind gerade bei Affiliates immer mehr im Kommen. Wer als Blogger Geld im Internet verdienen möchte, der kann das nicht, wie vor vielen Jahren, relativ einfach tun. Große Themen wie Versicherungs- und Finanzvergleiche, DSL Vergleiche, Vergleiche von Strom und Gas sind hart umkämpft und eignen sich für einen Einsteiger nicht wirklich zum Geld verdienen.

Geld verdienen mit Nischenseiten

Mit Nischenseiten und Nischenblogs hat man ganz gute Chancen Geld zu verdienen. Doch was sich auf den ersten Blick einfach anhört und auch in der Umsetzung nicht sonderlich viel Aufwand darstellt erfordert eines – eine gute Recherche, Analyse und Vorbereitung. Denn zunächst einmal gilt es diese Nische zu finden. Eine Nische ist keinesfalls ein Thema. Möchtest Du einen Nischenblog oder eine Nischenseite aufziehen, musst du Teile eines Themas identifizieren. Hier einmal ein Beispiel:

Mit einem Themenblog „Garten“ hast du einen großen Wettbewerb. Dagegen mit einem Blog, der nur einen Teil dieses Themenkomplexes behandelt, wie beispielsweise Gartenscheren oder Holz-Spalter, deutlich weniger Wettbewerb. Fokussiert man sich auf diese Nischen, bleibt auch die Wettbewerbsanalyse nicht aus. Welche Seiten schreiben zu diesem Thema, wie hart sind die Keywords umkämpft, aber auch der ROI, also der Return of Invest ist hierfür entscheidend. Denn die Zeit, die Du in ein Projekt investierst, sollte möglichst schnell gewinnbringende Früchte tragen. Viele setzen hierfür auf Produkte von Amazon, was sicherlich kein Fehler darstellt. Auch ich setze bei Nischenseiten auf Amazon und das aus verschiedensten Gründen. Einer der wesentlichen Gründe weshalb ich auf Nischenseiten die Produkt-Vermarktung über das Amazon-Partnerprogramm bevorzuge ist, weil die meisten Interessenten eh bereits ein Konto bei Amazon haben und bei Einkäufen oftmals nicht bei einem anderen Shop bestellen, wenngleich dieser das Produkt etwas günstiger anbietet. Grund: Man kennt Amazon, bekommt die Ware sehr schnell und zuverlässig geliefert und ist auch im Fall von Retour-Sendungen auf der sicheren Seite.

Doch einfach nur Produktlinks einzubinden reicht nicht aus, um Besucher auf die Seite zu locken und diese auch zum Kauf zu motivieren. Man muss sich Produkt-Detailseiten sowohl von Web-Shops, als auch Preisvergleichs-Portalen anschauen. Von diesen Seiten kann man viel lernen und für seinen Nischenblog verwenden. Das wiederum bedeutet, dass man sich auch die passenden WordPress Plugins für den Nischenblog zulegen muss.

Noch nichts gemacht und schon so viele Tasks für das erfolgreiche Nischenprojekt. Wer bereits im Vorfeld die Lust verliert, der braucht erst gar nicht anzufangen. Denn auch wenn es sich „nur“ um eine Nische handelt, muss man in dieser Nische mit Wettbewerb rechnen und steht zudem vor der Herausforderung den Leser zum Kaufen zu motivieren, was Fingerspitzengefühl, zahlreiche Tests und Optimierungen an der Nischenseite erfordert.

Und ist die Nischenseite fertig, fängt die eigentliche Aufgabe, nämlich die Seite publik zu machen, erst an. In den nächsten Beiträgen werde ich die einzelnen Schritte einer Nischenseite, von der Idee, der Analyse, bis zur Umsetzung und Optimierung ausführlich beschreiben. Dabei gehe ich sowohl auf Tools zur Analyse, WordPress Themes, Plugins, als auch den Seitenaufbau ein.

Doch auch ich bin kein Perfektionist, obwohl ich es gerne wäre. Wer meine Vorgehensweise in Frage stellt, bzw. Potentiale der Optimierung sieht, der ist herzlich dazu aufgerufen dies aktiv einzubringen.

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Vor 20 Jahren habe ich meine erste Internetseite erstellt. Seit über 10 Jahren blogge ich nun auf diversen Blogs mit WordPress. Auf WP-Magazine veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Artikel mit Tipps, die sicherlich auch dein Interesse wecken.

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